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Dienstag, 12. Juli 2011

Auf dem Boden des Lebens

Mit den Gedanken bereits beim Dialogprozess öffnete ich heute morgen meine Blog-Leseliste und wurde unmittelbar auf den Boden des Lebens zurückgeworfen.

Der Gastbeitrag auf einem von mir regelmäßig gelesenen Blog berührt mich zutiefst. Eine Mutter, die vor einem halben Jahr ihr Kind geboren und zwei Tage später wieder losgelassen hat, schreibt dort über ihre Gedanken und Gefühle, über ihre Liebe zu diesem Kind, von dessen kurzen Leben sie zuvor wusste und von dem Gefühl, dennoch mit einem kostbaren Juwel beschenkt worden zu sein. Für sie war diese Erfahrung ein Blick "in den offenen Himmel".

Das Zusammenfallen und das Verschmelzen von diesem großem Schmerz und dem großem Glück für die Familie der Kleinen hatte die gastgebende Blog-Betreiberin bereits zuvor als „Gotteserfahrung“ qualifiziert. Daneben wird so vieles unwichtig.
 
„In solchen Momenten ist schweigen die einzig "richtige" Sprache.“ schreibt eine Kommentatorin heute dazu. Bei einer solch tiefen Erfahrung ist Publikum fehl am Platz. Aus diesem Grund werde ich nicht auf den Artikel verlinken. Ich bin dankbar dafür, "zufällig" vorbei gekommen zu sein und bitte die Leser und Leserinnen, die durch mich auf den Artikel dennoch stoßen werden, ebenso behutsam damit umzugehen.

Kommentare:

  1. Für mich ist "Publikum" manchmal auch einfach der Raum, welcher sich auftut, wenn ich den Mut habe zu säen, ohne die Kontrolle über den Samen behalten zu wollen.
    Ganz liebe Grüsse
    Gabriela

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  2. Liebe Gabriela,
    wenn du dich hier schon meldest, worüber ich mich sehr freue, dann möchte ich zu deinem Kommentar etwas schreiben, auch wenn ich weiß, dass du es erst später lesen wirst.
    Ja, es stimmt, dass es Mut braucht im Netz etwas zu säen, da nicht beeinflussbar ist, wer es liest. Und ich denke, dass die Geschichte von Valentina und ihrer Familie auf deinem Blog gut aufgehoben ist. Aus den Kommentaren sprechen sehr sensible Leser_innen.
    Mich hat das so berührt, dass ich zwar einen Hinweis geben wollte, ohne aber einen unguten Voyeurismus zu fördern, oder den unsensiblen Stimmen, die solche zarten Pflänzchen verbal zertreten, Raum zu bieten. Erst später habe ich gesehen, dass du gut für iko und dich gesorgt und die Kommentarfunktion umgestellt hattest. Da hast du mehr Erfahrung beim Bloggen als ich und ein wesentlich größeres Vertrauen. Ich lese gerne und lerne etliches bei dir!
    Danke und liebe Grüße
    Ameleo

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