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Donnerstag, 8. September 2011

"Zu Mariä Geburt ...

... fliegen die Schwalben furt", lautet eine alte Bauernregel zu dem Fest, das wir heute feiern. Schwalben und ihr Verhalten waren schon den Menschen des alten Testaments bekannt, sie werden dort als Zugvögel erwähnt (Jer 8,7). In anderen biblischen Zusammenhängen ist die nistende Schwalbe ein Sinnbild für die Geborgenheit des Gottsuchenden bei Gott (Ps 84,4), ihr Zwitschern steht für eindringliches Gebet (Jes 38,14).

Bei uns sind es zwar Mauersegler, aber auch die sammeln sich gerade und treten die lange Reise Richtung Afrika an. Sie sind diejenigen Tiere, die am besten an das Leben in der Luft angepasst sind.
Sie können sogar im Flug schlafen. Ich hoffe, dass sie, die Schwalben und alle anderen Zugvögel, die uns so nach und nach verlassen, auf ihren Reisen gut geborgen sind in den Händen ihres Schöpfers. Ihr Zwitschern und ihren pfeilschnellen Flug werde ich vermissen, aber ihre verlassenen Nester unter unserem Dachvorsprung erinnern an sie, bis sie im Frühjahr zurückkehren als Boten des Frühlings und der Auferstehung.

Wer interessiert ist an weiteren Tieren in der Bibel und ihrer Bedeutung, kann sich einen knapp einstündigen Film ausschließlich zu diesem Thema ansehen. Mit seinen Deutungen erspart der Kommentator einem jedoch nicht das eigene Nachschlagen und selbst Nachdenken. Der Passus zum Thema Schwalbe beginnt ab 41:24.


Wer lieber liest, findet auch eine 21-seitige pdf-Datei mit Begleitmaterial zum Film.

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