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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Die Psalmenbrücke

Hier noch einmal etwas Schönes zum Thema Psalmen:

Ergebnisse

Nach morgendlichem
Gang über die
Psalmenbrücke

drehe ich mich nicht
mehr um die eigene
Achse.

Ich atme die alten
Heilsworte in meine
Tagängste

und bin
guter Hoffnung.

(Wilhelm Bruners, Verabschiede die Nacht. Gedichte, Erzählungen, Meditationen, Biblisches, Düsseldorf, 1999, S. 27; gefunden u.a. hier)

Psalmen können auf vielfältige Weise eine Brücke sein:


Claude Monet:
Brücke in Monets Garten mit weißen Seerosen
  • von der Nacht in den Tag
  • von den alten Betern und Beterinnen zu uns heute
  • von mir fremden Gedanken zu meinen eigenen
  • von meiner inneren Welt in die mich umgebende
  • von mir als Einzelperson hin zu einer Gemeinschaft
  • im Gottesdienst als Antwort auf die Lesung aus dem ersten Testament hin zu den Erfahrungen der Freunde und Freundinnen Jesu
  • ...
Immer kann diese Psalmenbrücke in beide Richtungen führen und durch ihre eigene Spannung eine Kluft überwinden und Begegnung ermöglichen zwischen den sie tragenden verschiedenen Seiten. Außerdem ermutigt sie uns, unsere eigenen Gedanken und Empfindungen selbst in Worte zu fassen - so wie es unsere Vorfahren im Glauben schon immer getan haben und in Verbindung mit ihnen.

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