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Freitag, 9. Dezember 2011

Aus meinem anderen Adventskalender

Neben den Texten aus meinem Adventskalender aus Papier bekomme ich jeden Tag auch eine Adventsmail von einer Freundin und Kollegin. Schon in den vergangenen Jahren war ich immer wieder überrascht, was für wundervolle Texte sie "ausgräbt" und mit adventlichen Gedanken versieht. Ein Gedicht hat mich in diesem Jahr besonders angesprochen. Es passt so gut zu dem Gedanken, dass dieser Jesus selbst auch mal ein kleines Kind gewesen ist, das laufen lernen musste und möglicherweise seine ersten freihändigen, tapsigen Schritte von den Armen Marias in die von Josef machte, angespornt von der Begeisterung der beiden Erwachsenen.
Nicht aufzuhalten

Dieses verrückte Kind
das losrennt
das Leben zu umarmen
das hinfällt
aufsteht und weiterläuft
mit zerschlagenen Knien

Dieses verrückte Kind
das Hoffnung heißt
an Liebe glaubt

Anne Steinwart

Im Netz steht dieser Text z.B. auch hier.

Kommentare:

  1. Dieser verrückte Erwachsene.....wie sieht das Gedicht damit aus?

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  2. Erwachsene tun sich etwas schwerer mit dem Hinfallen, Aufstehen und Weiterrennen trotz zerschlagener Knie - auch wenn das der Alltag ist. Bei den Kurzen ist einfach mehr Dynamik drin.

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  3. Liebe Ameleo,

    als Kind fällt man und steht wieder auf. Beim Erwachsenen geht das Fallen
    oft schnell, aber nicht das Wiederaufstehen.

    In Liebe
    Elisabeth

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  4. Liebe Ameleo,

    ein schönes Gedicht - und ich finde, es passt gut zur Geschichte vom Andere Zeiten Kalender von gestern!

    adventliche Grüße

    Martina

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  5. @ anonym/Martina: Du hast Recht. Ein Kind, dem es nicht erlaubt ist, seinem im Gefängnis sitzenden Vater ein Bild mit einem Vogel zu malen und dass dann auf die Idee kommt, einen Baum zu malen mit darin versteckten Vögeln, von denen man nur die Augen sieht, hat etwas von dieser Kraft, die die Hoffnung veranlasst, immer wieder nach dem Fallen aufzustehen. Und es erinnert mich an den kleinen Prinzen bzw. Exupery, mit seinem Schaf in der Kiste und dem Elefanten in der Schlange.

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