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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Taize - Berlin

Gerne wäre ich dabei. Aber mit Kind hat man und frau es schwer in Taizé und bei den europäischen Treffen. Es sind ja Jugendtreffen. Erwachsene dürfen schon mal kommen, aber Familien nur sehr eingeschränkt zu Zeiten, in denen ich nicht frei habe. Seit mehr als 10 Jahren verzichte ich nun schon auf die früher sehr geliebten Fahrten. Aber nur noch wenige Jahre, dann wird mein Kind, das dann keines mehr ist, dort wieder willkommen sein und damit auch ich.

Inzwischen versorgen mich diejenigen, die weiterhin jedes Jahr fahren dürfen, mit alten und neuen Liedern. Am liebsten ist mir zu Zeit dieses:


Es wird auch Samstag Nacht gesungen werden, habe ich im Programmheft gesehen.

Kommentare:

  1. Ich war heute auf einer Taize-Veranstaltung. Es war sehr altersgemischt. Und bei der Suche nach Quartieren wurde ausdrücklich auch für Paare und Familien gesucht.

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  2. Bei den Bedingungen für eine Anmeldung zu den europäischen Treffen wird seit Jahren darauf hingewiesen, dass Familien nur zu den Wochentreffen in Taize kommen dürfen (da aber auch nur zu ganz eng abgestimmten Zeiten und mit regionalem Kontingent), zu den europäischen Treffen aber nur als Begleitung von Jugendgruppen. Ich habe beides mehrere Jahre versucht und nie eine Zusage bekommen.
    In Taize selbst habe ich erlebt, dass ich mit schlafendem (!) Säugling auf dem Arm vor Beginn eines Gebets in der Kirche gefragt wurde, ob ich nicht lieber raus gehen wolle, das Kind könne ja aufwachen und den Gottesdienst mit Geschrei stören. - Manch andere Familie scheint dagegen ein Taize-Dauerabo zu beliebiger Zeit zu haben. Keine Ahnung, wie die daran kommen.

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  3. Infos für Familien in Taize finden sich hier: http://ow.ly/8dHVK

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  4. Leider ist es heute wohl schon zu spät, aber: Bei den Europäischen Jugendtreffen kann jeder und jede zu den Gebeten und den Workshops kommen – ganz ohne Anmeldung (ganz selten gibt es mal Workshops mit beschränkter Teilnehmerzahl). Und Tickets für's Essens, Programmhefte usw. gibt es an der Information für Tagesbesucher.

    Nur Unterkünfte werden bei den Treffen keine für Familien organisiert, aber da kann man sich ja auch einfach in einem günstigen Hotel oder einer Jugendherberge einquartieren und wenn man möchte, am Vormittagsprogramm der nächstgelegenen Kirchengemeinde teilnehmen, denn auch zu diesem Teil des Programms sind Gemeindemitglieder und Gäste explizit eingeladen.

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  5. @anonym: Ich denke, das Wissen, dass man da überall so locker flockig ohne Anmeldungen mitmachen kann, das weiß man nur, wenn man die Städte-Treffen aus einer Insiderperspektive kennt. Mir wäre es noch nicht einmal klar gewesen nach Lektüre des Taize-Programmheftes für das Berlin-Treffen.

    Und in Berlin dürfte das mit der Selbstorganisation einer bezahlbaren Unterkunft gar nicht so einfach sein, denn Sylvester ist seit Jahren ein riesiges Tourismusevent. Eine Million Leute sind dafür gekommen. Da wird es dann schon knapp mit dem Platz.

    @amelo
    Wenn sich religiöse Bewegungen / Gemeinschaften etablieren und institutionalisieren, dann scheint es zu unterschiedlichen Frust-Erfahrungen zu kommen. Die Nachfrage, warum manche Leute ein "Dauer-Abo" haben, wird vermutlich nicht weiterführen.

    Ich habe auf meinem Blog eine der Veranstaltungen beschrieben, an der ich teilgenommen habe.

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  6. Danke für eure Hinweise! Manche Möglichkeiten erschließen sich tatsächlich nur denen, die als Teilnehmende vor Ort sind. Danke IWe auch für deinen Artikel mit den Hintergrund-Infos. Ich habe mir daraufhin auch noch mal den Orginalartikel durchgelesen und fand deine Kritik sehr wichtig. Schade, dass es bei katholisch.de keine Kommentarfunktion gibt. Zum Nachlesen für Interessierte:
    der Artikel von IWe: http://bit.ly/uN9RoU, der Artikel bei katholisch.de, auf den sie Bezug nimmt: http://bit.ly/w2JZbw

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  7. Danke für den Hinweis auf meinen Blogpost. Ich habe ihn gerade aktualisiert. Er ist noch ein bißchen kritischer geworden ;-)

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