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Donnerstag, 5. Januar 2012

Sturm

Schon wieder Sturm mit Orkanböen, bereits zum zweiten Mal in dieser Woche. Etliche wurden von seinem Heulen in der Nacht geweckt oder konnten erst gar nicht einschlafen. Brücken, wie über den Nord-Ostsee-Kanal oder nach Fehmarn, sind für leere LKW und Gespanne gesperrt, die Fähren zu den Halligen fahren nicht mehr. Und ein dritter Sturm steht am späten Nachmittag unmittelbar bevor.

Einige Kinder in Niedersachsen haben Glück: wegen des Sturms verlängern sich ihre Weihnachtsferien! Heute und morgen wären die Sternsinger wegen des Schulbeginns ohnehin nicht unterwegs, und bis zum Wochenende hat sich das Wetter hoffentlich beruhigt.

Sturmgeschichten aus der Bibel kommen mir in den Sinn:
  • Der die Israeliten auf ihrer Flucht durchs Schilfmeer rettende heftige Wind, der beim Nachlassen den Ägyptern zum Verhängnis wird.
  • Der Sturm beim frustrierten Elia, der sich in seine Höhle verkrochen hat und nun aufgefordert wird, aus seinen depressiven Gedanken heraus zu kommen und Gott zu begegnen. Ein heftiger Sturm geht seiner Gottesbegegnung voraus, aber Gott ist nicht im Sturm. Denn der Gott Israels ist kein Wettergott, wie bei den umgebenden Völkern, er ist der Schöpfer auch des Sturms und dem Menschen, Elia, ein Gegenüber, ein du.
  • Der Sturm auf dem See, auf dem sich auch Jesus und seine Jünger in einem Boot befinden. Panik bei den Jüngern - und Jesus schläft. Sein Aufwachen und sein Wort glätten die Wogen. Noch einmal wird deutlich: das Wort Jesu und damit das Wort Gottes, des Schöpfers, ist stärker als die Naturgewalten. Allerdings sollen sich die an Jesus Glaubenden nicht abhängig machen von solchen äußerlichen Zeichen.
  • Zu Pfingsten schließlich noch einmal ein Brausen, wie von einem heftigen Sturm, laut wie heute Nacht vielleicht oder noch heftiger, der die Jüngerinnen und Jünger ordentlich durcheinanderpustet und ihnen den Elan gibt, sich überallhin auszubreiten.
Klar, Stürme können großen Schaden anrichten und für Angst und Schrecken sorgen. Aber sie können eben auch retten, etwas über die Beziehung Gottes zu den Naturgewalten aussagen, zu Vertrauen aufrufen und in Bewegung setzen. Und welche Bedeutung hat der aktuelle Sturm für uns?

Kommentare:

  1. Deine letzte Frage lässt mich nachdenken. Der Sturm zwingt tatsächlich zur Ruhe. Klingt so verdreht, aber wenn es so heftig draussen tobt wie heute, dann sucht man sich tatsächlich etwas ruhiges im Haus. Auch die Kinder...
    Der Sturm ... ja, schon in der Bibel ein Thema!
    schaft gut, hoffentlich ein bisschen ruhiger diese Nacht.
    Elisabeth

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  2. Bei uns stürmt es nicht so doll...
    aber es gibt wohl auch keinen Sturm der den Vergleich mit Pfingsten standhalten kann... wie der sich dann anfühlt, wenn der Heilige Geist einem um die Ohren pustet!
    Gute Nacht in Ruhe oder in der Unruhe die positives hervorbringt...
    Liebe Grüße
    Christine

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