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Montag, 12. März 2012

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima

Ein Jahr lang liegen Erdbeben, Tsunami und Nuklearkatastrophe nun zurück. Mehr als 19.000 Menschen starben. Noch immer gibt es etwa 3.000 Vermisste, noch immer leben unzählige Familien in Containern. In das verstrahlte Gebiet werden Tausende nicht zurückkehren können. Gegenüber dem Supergau von Tschernobyl, bei dem man gerne veraltete oder schlecht gewartete Technik unterstellte, traf es im letzten Jahr eine reiche Industrienation.

Ich bin froh, dass unsere Regierung endlich Konsequenzen aus dieser Katastrophe in Bezug auf die Nuklearenergie gezogen hat, besser so spät als nie. Und trotzdem werden uns, unsere Kinder und Kindeskinder bis in unvorstellbare Zeiten die Folgen der Fehlentscheidungen in der Energiepolitik verfolgen.
Nirgendwo auf der Welt ist bislang geklärt, wohin mit dem radioaktiven Müll. Ich bin mir sicher: es wird wieder die armen Länder oder Regionen betreffen, die mit diesem Müll zugekippt werden.

Denn warum eigentlich lagert der Atommüll nicht mitten in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München, wenn er doch soooo ungefährlich ist??? Und wie kann es sein, dass es jetzt nicht nur in der Asse Probleme gibt, sondern auch in Brunsbüttel, wo doch alles gaaaanz sicher sein soll, allerdings im Verhältnis zu der Millionen Jahre, die der Müll noch gelagert werden muss, erst wenige Sekunden vergangen sind?

Doch selbst wenn wir auf erneuerbare Energien umgestiegen sind, löst das das eigentliche Problem nicht: unseren übergroßen Energiehunger. Da nehme ich mich nicht aus.

Quelle: www.footprint-deutschland.de
Die BUNDJugend hat einen Rechner entwickelt, mit dem man seinen persönlichen "ökologischen Fußabdruck" errechnen kann und auch erfährt, welche Annahmen diesem "Fußabdruck" zugrunde liegen.

Anhand von Fragen zu Energieverbrauch und Einkaufs- wie Alltagverhaltensweisen wird errechnet, wieviele Erden es geben müsste, wenn alle Menschen so leben würden wie man selbst. Bei mir waren es etwas mehr als zwei... Das ganze wird dem durchschnittlichen Verhalten der Deutschen gegenüber gestellt. Ob ich drüber oder drunter liege, wird erfahren, wer den eigenen ökologischen Fußabdruck hier errechnet. Schummeln ist möglich, aber nicht Sinn der Sache.

Tipps, welche persönlichen Änderungen möglich wären, gibt es gratis dazu. Aber unaufdringlich und nur, wenn man sie bewusst anklickt. Allerdings ändert sich - wie bei allen Dingen im Leben - nur dann etwas, wenn das Wissen auch in Handlung umgesetzt wird.


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