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Donnerstag, 23. August 2012

Beten

Bei Mystik aktuell habe ich vorgestern einen Text wiedergelesen, denn ich zwar schon lange kenne, aber nicht aktuell vor Augen hatte. Er hat mich die letzten Tage immer wieder bewegt. Knapp und auf das Wesentlichste konzentriert formuliert Søren Kierkegaard die Entwicklung des persönlichen Gebets.
Ich meinte erst, Beten sei Reden.
Ich lernte aber,
daß Beten nicht bloß Schweigen ist,
sondern hören.
So ist es:
Beten heißt nicht sich selbst reden hören.
Beten heißt:
Still werden und warten,
bis der Betende Gott hört.

Søren Kierkegaard (1813 – 1855)
Nicht bloß Schweigen oder umgangssprachlich "Einfach mal die Klappe halten", sondern wirklich still werden und abwarten, still bleiben, auch wenn das Gegenüber schweigt oder abwesend zu sein scheint, nichts zu wollen und nichts zu erwarten - auch keine "schönen" Gefühle -, dass scheint mir eine der größten Herausforderungen des Gebetes zu sein.

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1 Kommentar:

  1. Liebe Ameleo,

    das ist ein sehr gutes, aber auch sehr schwieriges Thema. - Es passt zu Kierkegaard,
    der auch nicht einfach war.

    Nachdenken lohnt sich immer.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth



    S

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