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Samstag, 20. Oktober 2012

Katechismus: die Diskussion geht weiter!

Inzwischen sind es außer mir noch mindestens fünf weitere Bloggerinnen und Blogger, die sich zum Thema der Bedeutung des Katechismus ihre Gedanken machen, mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine Übersicht hat der Predigtgärtner hier zusammengestellt mit allen entsprechenden Links. Einfach mal rüberklicken! Auf weitere Beiträge kann, wie gehabt, gerne per Kommentar hingewiesen werden.

Was ist für mich der Wert einer solchen Diskussion bei so konträren Ansichten?
Zunächst einmal eine Selbstvergewisserung: Was glaube und denke ich eigentlich? Was ist mir von Bedeutung? Das, so denke ich, gilt für jede und jeden, der den Ball aufgegriffen und weitergespielt hat. Dann das in Worte bringen und strukturieren dieser Überlegungen und Überzeugungen. Das schafft nach meiner Erfahrung Klarheit nach innen und nach außen. Andere Überlegungen bringen neue, übersehene oder weniger betonte Aspekte ins Spiel. Neue Gedanken müssen neu bedacht, Argumente ggf. präzisiert werden.

Das geht so lange gut, wie auf der Ebene des Diskutierbaren geblieben wird. Sowie vermeindlich absolute Wahrheiten und scheinbar unhinterfragbare Autoritäten ins Spiel gebracht werden, wird eine Auseinandersetzung zwecklos. Das ist bislang kaum geschehen, was ich an der gegenwärtigen Diskussion sehr schätze! Dass der eine oder die andere mal übers Ziel hinausschießt: geschenkt und gegessen!

Wir werden uns gegenseitig nicht mit unseren jeweils anderen Ansichten überzeugen. Eine solche Absicht liefe von vornherein ins Leere und würde nur Frust und Verärgerung erzeugen. Bestenfalls werden wir einander durch die Beschäftigung mit dem gleichen Thema aus verschiedenen Perspektiven besser verstehen und nachvollziehen können, warum die eine so denkt und dem anderen etwas anderes wichtig ist. Bestenfalls geschieht das mit dem gebotenen Respekt vor der Individualität des und der Einzelnen.

Ich sehe in unserem Ringen durchaus etwas Beispielhaftes, wenn auch auf sehr kleiner Ebene, was ich mir innerhalb unserer Kirche intensiver wünschte: dass trotz scheinbar unversöhnlicher Gegensätze mehr miteinander gesprochen und aufeinander gehört würde, dass die gegenseitigen Abwertungen und Verurteilungen nachließen und dass auf diese Weise mehr von dem für das Katholische Typischen "et - et" gelebt werden würde. Eine Art von offenem Dialogprozess sozusagen. Weil es um die gleiche Sache, vielmehr die gleiche Person darin und dahinter geht. - Die Hoffnung stirbt zuletzt.


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1 Kommentar:

  1. Danke für den Post, nun hab ich was zum nachdenken.
    ich wünsch Dir ein schönes Wochenende
    Elisabeth

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