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Dienstag, 20. November 2012

Etwas Geduld bitte!

Der für heute geplanten zweiten Teil zum Thema "Mein Glaubensgeschenk" gefällt mir nicht mehr. Es muss noch ein bisschen daran getan werden, was vermutlich in die Abendstunden fallen wird. Denn so lange ich nicht zufrieden bin, kriegts auch niemand sonst zu lesen.

Inspiriert durch den Kommentar von Teresa_v_A. mit einem Text von Bonhoeffer, hier ein Geduldslied, das ich sehr gerne mag:


Um ein Ende der Geduld ganz anderer Art geht es in einer Aktion, auf die zu verweisen ich mir nicht verkneifen kann:
seit gestern findet die "Woche des generischen Feminimum" statt, bei Twitter zu finden unter dem Hashtag #inwoche. Hintergründe dazu auf dem dazugehörigen Blog.

Darum gehts: Aus der Erfahrung und Tatsache heraus, dass in der deutschen Sprache viele maskuline Begriffe die Frauen "mitmeinen", und dass das ziemlich nervt, weil es besser geht (nix mehr mit Geduld!), sind in dieser Woche alle, die mögen, dazu aufgerufen, mal nur feminine Begriffe zu benutzen. Also nicht wie früher: 1 Lehrer plus 99 Lehrerinnen sind 100 Lehrer, sondern 100 Lehrerinnen. Gilt selbstverständlich auch für ein Verhältnis von 50:50 oder 99:1. Diesmal dürfen sich die Männer mitgemeint fühlen!

Selbstverständlich wird über ein solches Unternehmen wieder viel Hohn und Spott ausgegossen werden. Manche, die sich lächerlich über diese "sprachlichen Spitzfindigkeiten" machen, sind da sehr erfinderisch in ihren Wortschöpfungen. Da gibt es dann die Tassin und die Tellerin, die Gabelin und die Messerin. Soll witzig sein. Für den Sprachgebrauch gemeint sind aber grammatikalisch richtige Wörter. Das wirklich Witzige an der Aktion ist vielmehr: die besten der Aus- und Einfälle werden gesammelt und auf o.g. Blog präsentiert! Also her mit kreativen und abfälligen Bemerkungen. Ich sammle mit!


Creative Commons LizenzvertragFrech.Fromm.Frau. von Ameleo steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentare:

  1. aber ameleochen, es heißt doch d i e mutter kirche...wie will man das zum beispiel in maskulin ausdrücken?wenn es demnächst mal eine woche des herrn gibt?stimmt. das gegenstück ist d e r vati kan.(ich bin unschuldig, diesen ausdruck habe ich von ameleo)

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  2. bei den astrologen heißt seit ewigen zeiten der mond "die mondin."wie ich dir an einem anderen ort sagte, ist deutschland fortschrittlich..man lerne diverse fremdsprachen und da schnappe selbst ich nach luft.

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  3. Grammatikalisch richtig ist das generische Maskulinum. Wo eine einzelne Frau gemeint ist oder eine Gruppe, die nur aus Frauen besteht, da verwende ich nach Lust und Laune -in und -innen. Wo hingegen von Gruppen die Rede ist, bei denen per se klar ist, daß sie sowohl Frauen als auch Männer sein können (wie etwa Laien oder Christen), nervt mich dieses Auseinanderklabüstern von Geschlechtern.

    Die Sonderabkürzung ÄiP (für "Ärztin im Praktikum") wurde übrigens auf das für beide Geschlechter geltende AiP (Ärzt im Praktikum) zurückgeändert - auf Wunsch der Ärztinnen im Praktikum.

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    1. Das generische Maskulinum ist hauptsächlich Gewohnheitssache, weshalb es als richtig empfunden wird. Generisches Femininum ist ungewohnt, denn Gewohnheiten zu ändern, ist immer schwierig.

      Allerdings: diese Woche, wie ich sie verstanden habe, ist kein Pädoyer dafür, nur noch die weiblichen Formen zu nutzen, denn es würde sich nichts ändern: wieder bliebe ein Teil der Gemeinten unbenannt. Es geht bei der Aktion mehr um ein Bewusstmachen, was da mit Sprache geschieht.

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