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Montag, 25. März 2013

Probleme norddeutscher Osterhasen

Die Osterhasen Norddeutschlands sind in Not! Nicht die Masse der am kommenden Wochenende zu verteilenden Ostereier sind ihr Problem sondern der anhaltende Extremfrost.

Als Zeichen für Fruchtbarkeit und neues Leben sind die Hasen bei uns untrennbar mit Ostern, dem Fest der Auferstehung und des neuen Lebens verbunden. Fruchtbar sind sie: drei- bis viermal im Jahr bringt der Feldhase 1-5 Junge zur Welt. Trotzdem steht er in Deutschland auf der Roten Liste bedrohter Tierarten, denn sein Lebensraum ist stark eingeengt.

In diesem Jahr hat er Probleme mit dem für das Wetter zuständigen Petrus: statt Frühlingsluft und entsprechende Temperaturen verbreitet der seit Wochen teilweise Extremfrost mit Nachttemperaturen von bis zu -17°C im Norden Deutschlands. (vielleicht ist Petrus sich gerade nicht einig, ob er seinen Frühlingsvorrat seinem neugewählten Nachfolger für die katholische Kirche zur Verfügung stellen oder doch lieber der Natur zukommen lassen soll ...)

Quelle: Pixabay
Die ersten Hasenjungen sind bereits im Januar/Februar zur Welt gekommen. Mit Frost kommen sie in der Regel gut klar. Die Kleinen werden einmal am Tag von ihrer Mutter gesäugt. Wenn die Milch nahrhaft genug ist, kommen sie damit gut über die Runden. Findet die Hasenmutter jedoch nicht genügend Nahrung, wie es derzeit aufgrund der Witterung der Fall ist, kann sie den Jungen nicht genügend Nährstoffe mitgeben. Ein Großteil der Feldhasenjungen geht dann zugrunde oder wird aufgrund der Schwäche ein leichtes Opfer z.B. vom Fuchs. Bleibt zu hoffen, das die nächsten Würfe, die Ausfälle dieses Frühlings ausmerzen können.

Wer alsozu Ostern diesmal weniger als sonst findet, kennt die Hindergründe!


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1 Kommentar:

  1. Liebe Ameleo,

    wir haben hier im Wald auch Häschen.
    Vor 20 Jahren waren es bedeutend mehr.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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