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Donnerstag, 14. März 2013

Schon mal virtuell: Einblicke in eine Messe mit dem neuen Papst

Einen großen Kindergottesdienst aus dem Jahr 2011 mit dem damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio SJ, dem jetzigen Papst Franziskus, habe ich bei Youtube gefunden. Sehr anrührend, an manchen Stellen mit Gänsehaut und Augenpipi-Potential. Er predigt ohne Konzept, im "Dialog" mit unzähligen Kindern.

Gut, diese Lebendigkeit und Fröhlichkeit mag für uns eher dröge (Nord-)Deutsche erstmal gewöhnungsbedürftig erscheinen. Aber in den Beispielen geht es 1. um Kinder und 2. um Argentinien, einem Land, in dem evangelikale Kirchen großen Zulauf haben. Diese Art Gottesdienst zu feiern trifft offensichtlich die Herzen der Menschen, besonders der Kinder dort. Er versteht sie zu begeistern (Video 2)!

Der Ablauf der Messe ist so normal, dass auch ohne Spanischkenntnisse alles gut zu verfolgen ist, die Liedrufe sind so eingängig, dass sie fast gleich mitgesungen werden können. Ich bin sehr angetan!
 
1. Wortgottesdienst
 
 
 
2. Predigt
 
 
 
3. Eucharistiefeier
 


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Kommentare:

  1. Ameleo, willst Du uns vom Glauben abbringen? Lateinische Sprache ist angesagt.Und eigentlich haben wir Leidkulturen doch alles getan, um diese Eingeborenen zu missionieren. Donareiche fällen und einen Altar draus bauen.Dass dann im Laufe der Zeit der Blitz einschlug, haben wir nicht mitbekommen.Nun missionieren sie uns. Mein Gott, wird es Zeit, dass da mal was anderes kommt. In der Una Sancta.Ich meine, es i s t endlich etwas anderes da.

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  2. Na, vom Glauben bringt mich das nicht ab. Vom Besuch der Messe würde es mich allerdings schon abbringen. Wenn die Südamerikaner hier missionieren wollen, dann wäre ein bisschen Inkulturation angebracht. Stadiongesänge für's Stadion also. Allerdings weiß der heilige Vater das bestimmt- er war lange genug hier, er hat Deutsche tanzen gesehn.
    Das da erinnert mich an Urlaub im Robinson Club- Heiterkeits- und Animationsterror, ständig hampelt einer rum und zwingt zum Mitmachen.

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    1. Wenn die uns so missionieren, wie die Herrenrasse Europa damals die 3. Welt missioniert hat, wird viel Blut fließen. Schon vergessen? Sicher. Europa hat die Führung in der Weltkirche. Aushilfspfarrer aus Indien und Afrika und Spanien und Polen nehmen wir vorübergehend..Gott wird bald die Gebete für Priesterberufungen erhören. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich...w a s hatEuropa denn besser als die sogenannten Entwicklungsländer? Lebensmittelüberproduktion, die dann im Orkus landet? Sind ja nur Tiere? Liest hier keiner Zeitung?Habt Ihr alle einen Stock..verschluckt?A l e x, mich erinnert so macnhes an ganz was anderes. Hochmut kommt vor dem Fall. Und das kann auch schon mal auf Latein sein. Lebensfreude ist in Deutschland ein Herzinfarktauslöser, ja. ja. ja. Gott sei Dank war der Papst in Deutschland und hat was gelernt?Vielleicht ist ihm auch nur schlecht geworden.

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    2. Da kann ich Teresa_von_A. bedingungslos zustimmen.

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    3. So, jetzt hast Du dich richtig schön ausgekotzt, ich fühle mich als böser europäischer Mann und bin beschämt, weil ich Sonnencreme brauche. Was hat nun all das mit dem von mir geschriebenen zu tun?
      Ist viel Blut geflossen, weil missioniert wurde, oder ist nicht gerade deswegen in Südamerika etwas weniger Blut geflossen? Wo zum Teufel habe ich der Führung Europas in der Weltkirche das Wort geredet?Ob Gott die Gebetze erhört, ist das seine Sache? Wissen die Leute, die ihr Leben auf's Spiel setzen, um hierher zu gelangen, nicht sehr genau, "was wir hier besser haben"(Warum, das wäre eine diskussionswürdige Frage, meine Großeltern hatten es jedenfalls noch nicht besser als durchschnittliche Argentinier, und sie haben keine durchschnittlichen Argentinier ausgebeutet)Effiziente Lebensmittelproduktion trägt eindeutig zu meinem Wohlergehen bei, zu wessen Wohlergehen trüge Ineffizienz bei? Sind Tiere nicht Tiere? Welche Zeitung liest Du so? Woher nimmst DU die Arroganz und den Hochmut, mich hier als kenntnislosen, keine Zeitung lesenden imperialistischen Erzbösewicht in einer tollwütigen Eloge "in effigie" zu verbrennen?Mich erinnert da auch manches an was, aber die Höflichkeit gebietet mir, es nicht beim Namen zu nennen. Versuch mal zu atmen, das hilft beim Lesen.

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    4. PS. Wenn er mit typisch deutschen Lebensfreudigen wie Dir konfrontiert war, ist ihm möglicherweise schlecht geworden. Mein Kommentar, für lebensfrohe, ironiefähige Menschen ersichtlich, stellte in keiner Weise in Frage, dass solche Formen des Gottesdienstes in irgendeiner Form illegitim seien. Lediglich, dass sie für jeden und überall die angemessene Form sein sollten. Für mich jedenfalls wären sie nichts. Was nicht bedeutet, dass ich als traurige Trantüte durch's Leben laufe. Das überlasse ich denen, die irgendwelchen säkularisierten Formen der Erbsündenlehre anhängen.Vom bösen westlichen Menschen, der sich qua Geburt gegenüber allen notleidenenden Menschen und noch schlimmer den Tieren schuldig gemacht hat, einfach weil er sich seines Lebens freuen kann.
      Ansonsten hänge ich nicht der chauvinistischen Idee an, unser rheinischer Karneval sei dem brasilianischen gegenüber minderwertiger und lebensunfreudiger als der brasilianische, weil er unserer ist. Jedem Diersche sing Pläsiersche, jeder Jeck is aners, wer Latein mag, dem werde es gegeben,wer nit krischt jet anischters. Das ist der einzige Makel des Katholizismus- dass man sich von hyperaktiven, entfremdeten Theologen belehren lassen muss. Bei jedem Bauern um die Ecke krieg ich's authentischer, Theresa.

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    5. Er war nicht mit mir zusammen. Aber ich bin an unsere charismatischen Gottesdienste erinnert..überkonfessionell.Und: ich habe mir einen lateinamerikanischen Jesuiten zum Papst gewünscht.Wegen der Lebendigkeit.Cari fratelli, forza...

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    6. "Er war nicht mit mir zusammen" Hä??? Und ich hoffe der Mann ruht sich nicht auf irgendeinem Charisma aus, er hat ein Amt. Charisma ist eine tolle Sache, aber in Verbindung mit einem Amt kann das heikel werden. Und in Gottesdiensten ist nichts störender, als sich produzierende Charismatiker. Da geht es darum, jedem im Stillen Raum für sein Charisma zu geben.

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  3. Von der Predigt habe ich kein Wort verstanden, aber es war die beste Predigt seit langem. Um Alex auch einmal recht zu geben: natürlich kann man das nicht so ohne weiteres eins zu eins nach Deutschland übertragen. Allerdings war es ein Kindergottesdienst, offenbar im Rahmen einer grösseren kirchlichen Veranstaltung. Ich könnte mir vorstellen, dass Kinder auch hierzulande dabei begeistert mitgehen würden. Ich hoffe schon, Papst Franziskus kann etwas von dieser Lebendigkeit in den Vatikan und nach Europa herüber retten und er verkümmert nicht hier bei uns.

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