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Dienstag, 30. Juli 2013

An den Rändern

Während Papst Franziskus
in Lateinamerika
raus aus den Kirchen
an die Ränder
der Gesellschaft
der Kirche
zu gehen wünscht
und geht
und uns dorthin
zu gehen auffordert
wird der Pfarrer
Helmut Schüller
im Norden des Kontinents
aus den Kirchen raus
getrieben

vielleicht
treffen sich
die beiden
ja dort
an den Rändern
den Hecken
und Zäunen

© by Ameleo

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Kommentare:

  1. Liebe Ameleo,

    so ist das Leben...
    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  2. Ich glaube weniger, dass die beiden sich an den Rändern treffen, weil sie sich an verschiedenen Rändern bewegen. Der Papst meint die Ränder der Gesellschaft, die Armen, die Entrechteten, die Verlassenen etc. Schüller hingegen meint mit Rändern jene Menschen, die mit der Kirche ein Problem haben und geht dafür in den gesellschaftlichen Mainstream. Ich habe zumindest, wobei ich mich mit Schüller auch nicht so gut auskenne, von daher mag ich da was verpasst haben, von Schüller noch keine Aussage gehört, die irgendjemanden außerhalb der Kirche irgendwie stören müsste. Vom Papst höre ich das hingegen dauernd.

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    1. Mit weniger Ausgrenzung gäbe es auch weniger Ränder und gar keine, wenn man ein zentralistisches Kirchenbild durch eins ersetzen würde, dass ganz und gar von Gottes Geist durchdrungen ist.
      Papst Franziskus und Helmut Schüller geht es um das gleiche Anliegen: das Reich Gottes - mitten unter uns. Da sehe ich nicht diesen großen Abstand zwischen beiden wie du.

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  3. @Ameleo:
    Deine Aussagen sind absolut zutreffend ... sind aber auch so allgemein gehalten, dass jeder Sedisvakantist dem zustimmen kann.

    Denn natürlich stimmt es, es gebe weniger Abgrenzung mit einem Kirchenbild, das ganz vom Geist Gottes durchdrungen wäre. Nur bräuchtest du dafür aber auch Menschen, die vom Geist Gottes ganz durchdrungen wären und ob es davon so viele gibt ... ich weiss ja nicht. Denn der Geist Gottes sagt ja nicht: "Alles ist flauschig und putzig und Ponnyhof", sondern "Seid heilig wie auch euer Vater im Himmel heilig ist." Zudem ist Abgrenzung immer ein notwendiger Teil der Kirche, das fing schon bei Jesus an und zieht sich bis heute durch.

    Die Aussage, beide haben das gleiche Anliegen, dem will ich nicht widersprechen. Ich möchte Pf. Schüller keine bösen Absichten unterstellen, unabhängig, ob ich seine Meinung teile. Aber das trifft praktisch auf jeden zu und schließt auch Piusbrüder und Kreuzfahrer mit ein. Wenn du eine so weitgreifende Aussage machen wolltest, ok, aber viel Unterscheidungswert hat das dann halt nicht.

    Ein letztes: Dein Post wird bei mir etwas komisch angezeigt, so als wäre es ein Gedicht. Ist das beabsichtigt, ich bin nicht literarisch nicht so begabt?

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    1. Zu deinem letzten Punkt: ja, es ist beabsichtigt, dass das so dargestellt wird. Über das andere muss ich erst nachdenken.

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