ACHTUNG: Zur Zeit gibt es bei Blogger Probleme mit dem Internet Explorer. Videos können beispielsweise nicht angesehen und Kommentare nicht abgeschickt werden. Bitte in diesem Fall einen anderen Browser wie z.B. Firefox benutzen!

Freitag, 27. Dezember 2013

Und plötzlich bricht brutal der Alltag in die Besinnlichkeit

Weihnachten feiern.
Mit Sehnsucht.
Nach heil(ig)er Familie.
Nach einer Welt ohne Gewalt.
Nach Frieden und Heil für alle Menschen,
wie es die Engel den Hirten verkündeten.


Doch dann:
Streit und Enttäuschung,
Not, Leid, Trauer.
Weil die Geschenke falsch gewählt waren.
Weil ungelöster Streit mit ins Fest genommen wurde.
Weil Menschen einander zutiefst verletzen,
sogar Leben auslöschen können.
Weil Ungerechtigkeit und Gewalt vor Festtagen nicht Halt machen.
Weil die Natur letztlich unbeherrschbar ist.

Plötzlich bricht brutal der Alltag in die Besinnlichkeit:
Da steigt eine Frau barbusig auf einen Altar,
um auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen.
Und die Feierlichkeit des Gottesdienstes ist hinüber.
Da flutet ein Tsunami an Weihnachten weite Landstriche,
bringt Tod und Leid über unzählige Menschen in 2004 bis heute.
Da fliegen Raketen, werden Menschen am Festtag erstochen.
Da wird in den eben noch so gemütlichen Gottesdiensten
von der Steinigung des Stephanus gelesen.

Der neugeborene Jesus hat sein Leben noch vor sich,
muss und wird seine Aufgabe noch erfüllen.
Wir auch.
Damit aus weihnachtlicher Sehnsucht
alltägliche Wirklichkeit wird:
"Glanz in den Höhen bei Gott!
Und Friede auf der Erde bei den Menschen,
an denen Gott Freude hat!" (Lk 2,14)

© by Ameleo



Creative Commons LizenzvertragFrech.Fromm.Frau. von Ameleo steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentare:

  1. Ich fühlte mich gar nicht gut nach dem Zeitungslesen heute morgen .....

    AntwortenLöschen
  2. Ja es wird Zeit, die Weihnachts-Glitzer-Brille abzusetzen. Jesus kam ja nicht in einem Puppenhaus auf die Welt, sondern mit ihn unsere Welt! Und ich glaube kaum, dass das zu der Zeit der Geburt sehr gemütlich und besinnlich war. Schließlich waren alle unterwegs, um sich zählen zu lassen. Das war sicher ein Hauen und Stechen um Übernachtungsplätze. Ich hätte jedenfalls nach meinen beiden Geburten keine HIrten, Könige und sonstigen fremden Menschen um mich haben wollen...
    Liebe Grüße
    Birgitta

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.