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Donnerstag, 3. April 2014

Zu wem gehörst du, Mensch?

Wie schon in den vergangenen Jahren hat Misereor auch in dieser Fastenzeit wieder ein "Fastenbrevier" online gestellt. Ähnlich wie bei einem Adventskalender kann an jedem Tag ein neuer Impuls online aufgerufen werden. Oder man wählt die E-Mail-Version und lässt sich die Impulse zusenden.
 
Jeder Wochentag steht unter einer wiederkehrenden Überschrift. Viel Informatives ist dahinter unter verschiedenen Perspektiven verborgen. Eine Übersicht findet sich in der Einleitung.
 
Der Mittwoch steht unter der Frage: "Wohin gehst Du, Mensch?" Dazu heißt es: "Fasten heißt Identitätsarbeit und in einem Suchprozess Fragen zu stellen, zu lieben und zu leben, wie sie von Angela Lohausen/Misereor und Jörg Nottebaum/Misereor durchdekliniert wurden: Zu wem gehörst du, wovon träumst du, wie lebst du, mit wem teilst du, wer bist du, Mensch?"
 
Hier ein Beispiel für einen der dort veröffentlichten Texte zum Nachdenken zu der Frage: "Zu wem gehörst du, Mensch?"
 
Zu wem gehörst du, Mensch?
Ich bin Teil meiner Familie.

Zu wem gehörst du, Mensch?
Zu denen, die vor mir waren, und zu denen, die nach mir kommen.

Zu wem gehörst du, Mensch?
Zu denjenigen, die mich erwarten.

Und zu wem gehörst du, Mensch?

Du gehörst zu denen, die vor dir waren
und zu denen, die nach dir kommen werden.

Du gehörst zu denen, die nie im Rampenlicht stehen
und dennoch mit dir den Himmel erobern.

Sei Teil der Geschichte
und verändere die Welt:
Dein Herzschlag ist der Takt.

Jörg Nottebaum
 
Das Fastenbrevier ist sehr vielfältig. Neben solchen Texten zum Nachdenken über mich selbst, gibt es eine Fülle an Informationen und Texten über Uganda, Selbstbegrenzung, Ernährungssicherheit, ÜberLebensKunst, nachhaltige Landwirtschaft und urbanes Gärtnern. Da lohnt das Rüberklicken und Herumstöbern!
 
Vor allem verweist dieses Fastenaktion darauf, dass die Fastenzeit nicht nur eine Zeit für innerliche Umkehr ist, sondern zu konkretem Handeln auffordern kann. Umkehr hat mit Übernahme von Verantwortung zu tun. Auch in globaler Hinsicht. Selbst wenn jeder und jede einzelne nur etwas ganz Kleines in und mit seinem/ihren Leben und Umfeld tun kann.
 
Aber wie sagte mal jemand:
Vielleicht ist mein Tun nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Aber vielleicht ist es auch genau der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
 
(Geschrieben in der Fastenzeit 2014. Aller Voraussicht nach werden die Links in späteren Jahren nicht mehr aktuell sein! Das Fastenbrevier wird dann mit anderen Texten und Themen gefüllt sein.)
 
 
 

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